mkh Adventkalender Tag 18 – Meta Tags

Hallo liebe Leute,

nachdem wir gestern etwas über die SEO-Optimierung mittels Überschriften gesprochen haben, möchten wir diese Serie gleich fortsetzen. MetaTags sind die Basis der Suchmaschinen und genau deshalb schauen wir uns diese Code-Schnipsel heute mal etwas genauer an.

 

Keine Meta-Tags ohne SEO by Yoast

Meta Tags sind nichts anderes als kleine HTML-Elemente die normalerweise im Header der Website platziert werden. Wenn ihr euch den Quellcode einer Seite anzeigen lasst (rechte Maustaste > Seitenquelltext anzeigen). Sie dienen vor allem der Suchmaschine um herauszufinden um was es sich auf der Website handelt.
Da der Google Crawler keine Augen hat und Seiten so wie wir betrachten kann, ist er auf Informationen wie die aus den Meta-Tags angewiesen.
Oftmals werden sowohl der Title, als auch die Description unserer Meta-Tags von Google verwendet um sie auf der Suchergebnisseite auszuspielen:

Google SERP Screenshot

Gerade bei WordPress wäre es etwas kompliziert für jede Seite im Quellcode verschiedene Meta-Tags anzugeben – also hat das Team von Yoast das wohl populärste SEO-Plugin (SEO by Yoast) mit genau diesem Feature ausgestattet.
Das Plugin fügt auf jeder Unterseite deiner WordPress-Installation im Backend ein kleines Fenster ein, indem du ganz einfach den Seitentitel und die Beschreibung für Google und diverse Social Media Kanäle ändern kannst.

Yoast SEO Backend

 

Was sind die perfekten Meta-Tags?

Gleich mal vorweg: DEN perfekten Titel oder Beschreibung gibt es nicht. Jeder User hat eine andere Suchintention, daher ist es unmöglich ALLE User mit unserem Titel anzusprechen.
Was wir aber machen können, ist ihn so ansprechend wie möglich zu gestalten. Dafür gibt es auch den ein oder anderen Trick den ich dir hier verraten werden:

  • Wenn du gerade einen Blogpost darüber geschrieben hast wie man Hunde dazu bringt die Zeitung zu holen, dann sollte dein Meta-Title nicht lauten: „Hundeerziehung leichtgemacht“, sondern vielleicht eher „Ihr Hund als Zeitungsbote – so einfach gehts“.
  • In dem Tool von Yoast werden dir unter den einzelnen Feldern farbige Balken angezeigt. Je nachdem wie viel Text dein Titel und Beschreibung beinhalten, verändert sich die Farbe dieser. Achte auf jeden Fall darauf, dass du dich im grünen Bereich befindest.
  • CTA – auch bekannt als Call to Action. Fordere den Leser in deiner Beschreibung (noch besser im Titel) dazu auf etwas bestimmtes zu tun. Beispielsweise deine Seite zu besuchen oder eine PDF-Datei zu downloaden. Das hilft meist enorm die Click-through-Rate zu verbessern.
  • Mache dich sichtbar! Du bist mit millionen anderer Suchergebnisse auf Google – nun gilt es sich selbst und seine Website sichtbar zu machen. Das geht einfach über Emojis & Co. Achte aber auf jeden Fall darauf, dass deine Meta-Tags trotzdem noch seriös aussehen!

 

Keywordstuffing? Keine gute Idee!

Wie bereits vorhin erwähnt benötigt Google unter anderem die Meta Tags damit der Crawler weiß worum es auf der Seite geht. Früher wurde dies oft ausgenutzt und im Titel, sowie in der Beschreibung wurden bewusst viele Keywords platziert um der Suchmaschine vorzugaukeln man ist für beinahe jede Suchanfrage hoch relevant.
Das funktioniert jedoch schon lange nicht mehr! Google scannt deine ganze Website und nimmt die Meta-Tags dann noch zusätzlich in seine Recherche mit auf – gibt dem Ganzen jedoch nicht mehr allzuviel Gewichtung.

 

Viel Spaß beim Umsetzen dieser Tipps.
Solltest du Fragen dazu haben, stell sie gern in den Kommentaren. Bis morgen.

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